Die Feste Derketos zerfällt

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    • Die Feste Derketos zerfällt

      Die Lichter sind erloschen. Stille kehrt ein.


      Einst ein glänzendes Bollwerk, das jedem Angriff standhielt. Dunkle Räume, gespenstige Ruhe... Nur noch der Hüter und eine Handvoll Krieger bewahren die einst große Feste der Herrin. Immerwieder zerbröseln Türen... immer wieder geben Säulen nach. Der Hüter ist erschöpft.

      Keine Farbenfrohe Beleuchtung. Keine anmutige Ausstattung. Keine Armee die die Feste schüzt.


      Die Lichter sind erloschen. Stille kehrt ein.


      Jeden Tag verlassen immer mehr Krieger die Feste. Die Sklaven und Handwerker folgen. Der Hüter lässt sie gehen. Sie sind frei. Es wird immer schwieriger die Feste Derketos zu reparieren.

      Der Glanz ist fort.
      Tagsüber arbeitet er damit sie nicht ganz zerfällt. Jede Nacht wirft er sich erschöpft ins Bett.



      Die Lichter sind erloschen. Stille kehrt ein.

      Doch etwas geschieht in der Feste... in der Dunkelheit... man kann es hören...
      Flüsternde Stimmen... gruseliges Klappern... schleifen von Schwertern... knurren von Tieren...
      Etwas geschieht in der Feste... in der Dunkelheit... man kann es hören...


      Die Lichter sind erloschen. Stille kehrt ein.

      Istar und Belus. Priester und Krieger der Herrin. Seite an Seite trugen sie Ihre Kämpfe aus, doch nur noch Statuen errinern an Ihre gloreichen Tage im Exil. Kriege gegen Set, Hass, Intriegen und Flüche. Seite an Seite... nichts konnte Sie trennen.
      Doch die Zeit ist gekommen. Freunde und Feinde gibt es nicht mehr. Das Land ist ruhig und Derketos sicher.





      Die Lichter sind erloschen. Stille kehrt ein.